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Refama KI-Check

Verstehen Sie, wie Refama die KI-Compliance Ihres Unternehmens prüft - mit zwei getrennten Bewertungen und vier Prüfebenen nach dem EU AI Act.

KI Score

0-100 Punkte. Bewertet ausschließlich heute geltende Anforderungen (Prüfebenen A und B).

AI Act Readiness

0-100 Punkte. Nur bei High-Risk. Bewertet Vorbereitung auf kommende Anforderungen (Prüfebene D).

Warum zwei getrennte Bewertungen?

Der EU AI Act unterscheidet zwischen Anforderungen, die bereits heute gelten, und solchen, die erst in Zukunft vollständig anwendbar werden. Der KI Score bewertet ausschließlich die heute geltenden Pflichten - Verbotene Praktiken, AI Literacy, Transparenz nach Art. 50 und Datenschutz beim KI-Einsatz.

Die AI Act Readiness bewertet - nur bei potenziellem High-Risk-Einsatz - wie gut Ihr Unternehmen auf kommende Anforderungen vorbereitet ist. Diese Bewertung ist vollständig separat und fließt nicht in den Compliance Score ein. So vermischen wir keine aktuellen Verstöße mit Vorbereitungsthemen.

Die vier Prüfebenen A-D

Ebene A

Geltende AI-Act-Anforderungen

Bereiche, die bereits heute rechtlich verbindlich sind: Verbotene KI-Praktiken (seit Februar 2025), AI Literacy (KI-Kompetenz) und Transparenzpflichten nach Art. 50 (seit August 2026).

Verbotene PraktikenAI LiteracyTransparenz Art. 50
Ebene B

Datenschutz beim KI-Einsatz

DSGVO und EU AI Act gelten nebeneinander. Geprüft wird, ob personenbezogene Daten in KI-Systeme eingegeben werden, ob Datenminimierung erfolgt und ob die Rolle des KI-Anbieters geklärt ist.

DatenminimierungAnbieterprüfungDrittlandübermittlung
Ebene C

High-Risk Screening

Erkennt, ob das Unternehmen KI in einem potenziellen Hochrisikobereich einsetzt - etwa Bewerberauswahl, Kreditwürdigkeit oder biometrische Anwendungen. Der konkrete Einsatzzweck ist entscheidend.

Recruiting-KIKreditprüfungBiometrie
Ebene D

High-Risk Readiness

Nur bei erkanntem High-Risk-Einsatz. Bewertet die Vorbereitung auf kommende Anforderungen - als Vorbereitung, nicht als heutiger Verstoß. Themen: Risikomanagement, Dokumentation, menschliche Aufsicht.

RisikomanagementDokumentationMenschliche Aufsicht

Wie funktioniert Fragebogen plus Website-Scan?

Fragebogen (Self-Assessment)

Ca. 15 kurze Fragen in einfacher Sprache zu Ihrem KI-Einsatz. Primäre Quelle für interne Prozesse. "Weiß ich nicht" ist ausdrücklich zulässig. Dauer ca. 5 Minuten.

Automatisierter Website-Scan

Zusätzliche Verifikation öffentlich erkennbarer KI-Hinweise: Chatbot-Kennzeichnung, AI Policy, KI-generierte Inhalte, Transparenzhinweise nach Art. 50.

Abgleich Fragebogen und Website

Beide Quellen werden abgeglichen. Widersprüche - etwa ein KI-Chatbot auf der Website, der im Fragebogen verneint wurde - werden als "Prüfung empfohlen" gekennzeichnet, nicht als Verstoß. Aus dem Fehlen einer Information auf der Website wird nicht automatisch geschlossen, dass eine interne Pflicht verletzt wird.

Was bedeutet High-Risk?

High-Risk meint KI-Einsätze in Bereichen mit erhöhtem Risiko für Personen - etwa Bewerberauswahl, Kreditwürdigkeit, Versicherungsentscheidungen, Bildung/Prüfungen oder biometrische Anwendungen. Wird ein potenzieller High-Risk-Einsatz erkannt:

HEUTE

"Potenzieller High-Risk-Einsatz erkannt"

Das ist kein aktueller Verstoß. Es zeigt, dass Ihr KI-Einsatz in einem Bereich liegt, für den kommende Anforderungen gelten.

ZUKUNFT

"Vorbereitung auf kommende High-Risk-Anforderungen empfohlen"

Readiness-Themen werden als Vorbereitung gekennzeichnet - nicht als "AI-Act-Verstoß". Der Compliance Score bleibt davon unberührt.

Refama-Risikostufen

Der EU AI Act unterscheidet Risikokategorien. Refama übernimmt diese als vereinfachte vierstufige Darstellung:

1

Verboten

KI-Praktiken, die verboten sind (z.B. Social Scoring, manipulative KI)

2

High-Risk

KI mit erhöhtem Risiko für Personen (z.B. Bewerberauswahl, Kreditprüfung)

3

Transparenzpflichten

Kennzeichnung von KI-Inhalten und Chatbots (Art. 50)

4

Minimal

Grundsätzlich keine zusätzlichen risikobasierten Anforderungen des EU AI Act

Vereinfachte Refama-Einordnung auf Basis der Risikokategorien des EU AI Act.

'"Weiß ich nicht"-Antworten

"Weiß ich nicht" ist ausdrücklich eine zulässige Antwort und wird nicht automatisch als Verstoß oder "nicht erfüllt" gewertet. Sie führt in der Regel zum Status "Prüfung empfohlen" und einer entsprechenden Handlungsempfehlung.

Nur wenn aus anderen Informationen - etwa dem Website-Scan - ein tatsächlicher Verstoß ableitbar ist, kann ein kritischer Status vergeben werden.

Wie entstehen Handlungsempfehlungen?

Aus den Ergebnissen der vier Prüfebenen leitet Refama priorisierte Handlungsempfehlungen ab. Jede Empfehlung nennt konkret, was das Unternehmen tun sollte:

Sofort handeln

Bei verbotenen KI-Praktiken

Wichtig

Bei geltenden Pflichten (Art. 50, Datenschutz)

Empfohlen

Bei Best Practices und AI Literacy

Vorbereitung

Bei zukünftigen High-Risk-Anforderungen

KI Score - Bedeutung

75-100Gute KI Compliance
50-74Verbesserungsbedarf
0-49Kritische Lücken

Nicht von außen prüfbar

Jeder Report enthält einen eigenen Abschnitt mit transparenter Darstellung der Themen, die nur im Rahmen eines internen KI-Audits bewertet werden können - wie interne KI-Trainingsdaten, Modell-Audits oder interne Governance-Prozesse. So wissen Sie genau, wo der öffentliche Check endet und wo ein internes Audit ansetzen muss.

Häufige Fragen

Was ist der KI Score™?

Der KI Score™ (0-100) bewertet, wie gut Ihr Unternehmen die heute bereits geltenden Anforderungen des EU AI Act erfüllt - also Verbotene Praktiken, AI Literacy, Transparenzpflichten nach Art. 50 und Datenschutz beim KI-Einsatz. Ein hoher Score bedeutet gute Erfüllung der aktuellen Pflichten.

Was ist AI Act Readiness?

AI Act Readiness (0-100) bewertet - nur bei potenziellem High-Risk-Einsatz - wie gut Ihr Unternehmen auf kommende Anforderungen vorbereitet ist. Dazu gehören Risikomanagement, technische Dokumentation, menschliche Aufsicht und Daten-Governance. Diese Anforderungen sind noch nicht alle heute verbindlich.

Warum gibt es zwei Bewertungen?

Weil der EU AI Act zwischen heute geltenden Pflichten und zukünftigen Anforderungen unterscheidet. Der KI Score™ bewertet ausschließlich aktuelle Pflichten. AI Act Readiness bewertet die Vorbereitung auf kommende Pflichten - getrennt davon, ob diese heute schon erfüllt sein müssen. So vermischen wir keine aktuellen Verstöße mit Vorbereitungsthemen.

Welche vier Prüfebenen A-D werden untersucht?

Prüfebene A prüft bereits geltende AI-Act-Anforderungen (Verbotene Praktiken, AI Literacy, Art. 50 Transparenz). Prüfebene B prüft Datenschutz beim KI-Einsatz. Prüfebene C führt ein High-Risk Screening durch. Prüfebene D bewertet - nur bei High-Risk - die Readiness für kommende Anforderungen. Website-Scan und Abgleich Fragebogen-Website sind zusätzliche Analysemethoden, keine eigenständigen Prüfebenen.

Wie funktioniert Fragebogen plus Website-Scan?

Der Check kombiniert zwei Quellen: Einen kurzen Fragebogen (Self-Assessment) als primäre Quelle für interne Prozesse und einen automatisierten Website-Scan als zusätzliche Verifikation. Beide Quellen werden abgeglichen - Widersprüche werden als 'Prüfung empfohlen' gekennzeichnet, nicht als Verstoß.

Was bedeutet High-Risk?

High-Risk meint KI-Einsätze in Bereichen mit erhöhtem Risiko für Personen - etwa Bewerberauswahl, Kreditwürdigkeit, Versicherungsentscheidungen oder biometrische Anwendungen. Wird ein potenzieller High-Risk-Einsatz erkannt, zeigt Refama 'Potenzieller High-Risk-Einsatz erkannt' an. Das ist kein aktueller Verstoß, sondern führt zur separaten Readiness-Bewertung.

Warum wird Readiness nicht als heutiger Verstoß gewertet?

Weil die meisten High-Risk-Anforderungen des EU AI Act erst in Zukunft vollständig anwendbar werden. Readiness-Themen wie Risikomanagement oder technische Dokumentation sind Vorbereitung auf kommende Pflichten. Sie werden daher als 'Vorbereitung empfohlen' gekennzeichnet - nicht als 'AI-Act-Verstoß'. Der Compliance Score bleibt davon unberührt.

Wie werden "Weiß ich nicht"-Antworten behandelt?

"Weiß ich nicht" ist ausdrücklich eine zulässige Antwort und wird nicht automatisch als Verstoß oder "nicht erfüllt" gewertet. Sie führt in der Regel zum Status "Prüfung empfohlen" und einer entsprechenden Handlungsempfehlung. Nur wenn aus anderen Informationen - etwa dem Website-Scan - ein tatsächlicher Verstoß ableitbar ist, kann ein kritischer Status vergeben werden.

Wie entstehen Handlungsempfehlungen?

Aus den Ergebnissen der vier Prüfebenen leitet Refama priorisierte Handlungsempfehlungen ab: 'Sofort handeln' bei verbotenen Praktiken, 'Wichtig' bei geltenden Pflichten, 'Empfohlen' bei Best Practices und 'Vorbereitung' bei zukünftigen High-Risk-Anforderungen. Jede Empfehlung nennt konkret, was das Unternehmen tun sollte.

Rechtlicher Hinweis

Der Refama KI-Check bietet eine automatisierte Orientierung zur KI-Compliance und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Die rechtliche Bewertung kann vom konkreten KI-System, dessen Zweck und dem jeweiligen Einsatzkontext abhängen.